So ich habe etwas Zeit und habe Internet .... daher berichte ich von unserer Fahrt nach Dänemark.
Am Freitag Abend / Nacht sind wir fast pünktlich auf die Minute um 23:04 Uhr los gefahren. Die ersten 100 Kilometer verliefen ohne größere Probleme und ohne große Müdigkeit. Erst in den frühen Morgenstunden, Richtung Kassel wurde es schwierig. Als Beifahrer möchte man ungern einschlafen, denn man hat ja doch auch eine gewisse Verantwortung, darauf zu achten, dass der Fahrer nicht einschläft. Trotz aller psychischer Anstrengung bin ich einige Male eingeschlafen ... wenn auch nicht für sehr lange.
Wir hatten unterwegs keinen Stau, bis wir nach Hamburg kamen. Wir hatten ein paar Schwierigkeiten bei Hamburg, da wir nicht durch den Elbtunnel kamen. Wir denken, dass er gesperrt war, denn selbst in der Stadt konnte man nicht in diese Richtung fahren. Jedenfalls hat das Navi uns eine kleine Stadtrundfahrt gegeben, bis wir wieder dort hinkamen, wo wir von Anfang an hin wollten. Das nächste Problem hatten wir vor Flensburg. In den Nachrichten wurde kein Stau gemeldet, im Internet hatten wir vor der Abreise alle möglichen Baustellen ausgekundschaftet, aber trotzdem kamen wir in einen 20 km langen Stau. Vor und auf der Brücke vor Flensburg wird gebaut .... wenn man wie wir direkt in diese Richtung fährt, kommt man in den langen Stau hinein (der übrigens beidseitig ist). Hätten wir davon gewusst wären wir an der Stelle Landstraße gefahren und hätten, laut Bericht anderer Reisender, nur eine viertel Stunde in einem Stau gesteckt, statt 2 Stunden.
Bei Hamburg, Flensburg und Co. regnete es und es war ganz einfach kein schönes Urlaubswetter. Aber je weiter nördlich wir in Dänemark fuhren, umso schöner wurde es. Die Sonne schien und es war sogar etwas wärmer. Die Wolken sahen aus, wie die Wolken aus dem Intro der Simpsons. Außerdem sind wir an einigen Hügelgräbern vorbeigefahren und Fyrkat, was mir das wach bleiben vereinfachte.
In Saltum angekommen, haben wir unsere Schlüssel für das Ferienhaus abgeholt und sind voller Spannung und Erwartung zum Haus gefahren. Es ist wirklich sehr schön und nah am Meer, aber ... ja aber ... naja es ist alt ... alt bedeutet eben auch, dass es ein paar Dinge gibt, die nicht gerade sehr toll sind. Ich musste mein Zimmer erstmal gründlich Staubsaugen. Es war sauber ... keine Frage ... aber leider nur oberflächlich. Unter der Matratze, in den Bettkästen tummelten sich ein paar Spinnen, genauso wie am Fenster. Obwohl ich selber, alles weggesaugt hatte, hatte ich ein ungutes Gefühl dort zu schlafen (jeder der eine Spinnenphobie hat, kann das wohl nachvollziehen). Nach der ersten Nacht, ging es eigentlich ganz gut und ich habe mich schon daran gewöhnt. Viel schwieriger ist es, sich an die harte Matratze zu gewöhnen. In den ersten Tagen, haben wir natürlich auch schon Zeit am Strand verbracht, waren einkaufen (vor allem wichtige Dinge, Grundnahrungsmittel) und haben Freunde besucht.
Im Moment sitze ich in der Fähre, die uns wieder von Göteborg nach Dänemark bringt. Doch das wird ein anderer Post ;) Bis dahin ...



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